Salbeitee Schwitzen

Der Sommer naht und kommt mit großen Schritten auf uns zu. Über das Thema Schwitzen spricht keiner gerne, auch ich nicht. Trotzdem möchte ich euch von meinen Erfahrungen zu Salbeitee gegen Schwitzen berichten. Besonders mit Übergewicht oder als Folge einer Erkrankung des vegetativen Nervensystems, neigt man zu einer erhöhten Schweißproduktion. Auch Schwitzen durch Krankheiten wie Hyperhidrosis, Neurasthenie oder Beschwerden der Wechseljahre können dadurch gelindert werden. Schwitzen kann einen ganz schön einschränken und warum sollte man nicht mal ein altbewährtes, natürliches Mittel ausprobieren? Salbei kann auf verschiedene Arten angewendet werden, innerlich wie äußerlich. Ich habe zunächst die Salbeitee-Variante probiert.

Hilft Salbeitee gegen Schwitzen?

Wie jede von uns, schwitze natürlich auch ich und das leider nicht zu wenig. Jedes Mal bilde ich mir ein, die Einzige schwitzende weit und breit zu sein und dass es alle um mich herum deutlich weniger damit zu kämpfen haben. Schwitzen ist ein natürlicher Prozess unseres Körpers, um sich herunter zu kühlen – so weit so gut, Abkühlung kann ja nichts Schlechtes sein. Wären da nicht die unübersehbaren Schweißperlen auf der Stirn beim Einkaufen oder die Flecken unter den Achseln, welche bei hellen Stoffen besonders gut zur Geltung kommen. Gerade im Sommer möchte ich gerne helle Farben tragen und mich nicht durchs Schwitzen davon abbringen lassen. Also bin ich dahingehend sehr experimentierfreudig und teste gerne mal etwas für mich vollkommen Neues.

So neu ist das Thema aber gar nicht, zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Salbei und Salbeitee zum Beispiel zur Behandlung von Schwitzen als Nebenerscheinung von Erkrankungen verwendet und zeigte dabei wohl auch große Erfolge. Viele Jahre rückten natürliche (Heil-) Mittel immer weiter in den Hintergrund und erst jetzt, knapp 100 Jahre später hört man wieder immer häufiger davon.

Salbeitee, ein natürliches Mittel gegen Schweißbildung und Gerüche. Das klingt verlockend, also machte ich den Test. Trank genau nach Vorschrift drei Mal täglich eine Tasse Tee. Diesen bereitet man so zu:

1-2 Teelöffel fein geschnittene Salbeiblätter in ein Teeei geben und dieses in eine große Teetasse, in die zuvor siedend heißes Wasser gegossen wurde, sinken lassen. Den Tee nun etwa 10 Minuten ziehen lassen und das Teeei entfernen.

Achtung! Den Tee nun vollständig abkühlen lassen, denn heißer Tee würde die Schweißproduktion eher anregen, das wäre nicht Sinn der Sache. Auf Zucker oder andere Süßungsmittel habe ich bewusst verzichtet, da ich gelesen habe diese würden unter Umständen kontraproduktiv wirken. Da mich das etwas unsicher machte und ich bei meinem Test wirklich auf Nummer Sicher gehen wollte, habe ich auch auf Zitrone im Tee verzichtet.

Salbeiteeblätter bekommt man eigentlich in jedem größeren Supermarkt.

Wie hat es bei mir geholfen?

Feststellen konnte ich, dass Salbeitee wirklich das Schwitzen verringert. Allerdings ist dieser Effekt nur von kurzer Dauer, bei mir konnte ich nach genau drei Tagen erste Erfolge feststellen, nach knapp zwei Wochen war es dann aber auch schon wieder vorbei.

Da Salbeitee gegen Schwitzen eine Wirkung hat und ich gelesen habe, dass man es von Zeit zu Zeit mit gleichem Erfolg wiederholen kann, werde ich es auf jeden Fall noch mal machen. Vielleicht wenn ein Urlaub oder eine Hochzeit ansteht, da möchte man sich ja lieber nicht durch sein Schwitzen beeinflussen lassen.

Schweißfüße?

Wenn man unter Schweißfüßen und damit einhergehenden Gerüchen leidet, kann man zusätzlich ein Fußbad mit Salbei machen, um von innen und außen an das Problem ran zu gehen.